Verein

KULTURPARK e. V.

Eine Plattform für Kultur im Osten

Der 2020 gegründete Verein Kultur­park e. V. engagiert sich für den Aufbau und die Vernetzung kultureller Strukturen im Osten Deutschlands. Der Verein wurde gegründet, um der sozialen und politischen Geschichte Plattformen der Erzählung zu geben, vor allem aber, um mithilfe der Kunst ein anderes neues Bild vom Osten zu zeichnen.

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, der Sprachlosigkeit zwischen den urbanen Zentren und der Provinz zu begegnen, entstand der Gedanke in die Offensive zu gehen. Der Kulturpark e. V. ist eine Initiative von Künstler*innen, gemeinsam mit Unternehmen und Institutionen an einer Neuformulierung der kulturellen Landschaft Ostdeutschlands mitzuarbeiten. 

Ein wichtiges Ziel ist Verwirrung. Es hat sich ein Bild vom Osten im öffentlichen (noch immer sehr stark vom Westen her erzählten) Bewusstsein festgesetzt, das wir gern durch den Einsatz anderer Linsen weiten und verändern würden: durch ­historische Tiefenschärfe, internationales Weitwinkelobjektiv und lokale Präzision. 

Der Verein geht davon aus, dass die Kultur schon da ist. »Kulturpark« versteht sich als Verstärker. Dabei gilt das Interesse insbesondere der Verknüpfung von Arbeits- und Industriegeschichte, Landschaft und Kultur. Der Verein interessiert sich für die Geschichte der Prägung als Ausgangspunkt für eine Idee von Zukunft. Vor allem aber für die Erfindung von Format der ­Erzählens.

Hierzu hat der Verein das Festival Osten — Neue Bitterfelder Wege 

in Bitterfeld-Wolfen entworfen, das im Sommer 2022 stattfinden soll.

Gründungsmitglieder des Vereins sind (in alphabetischer Reihenfolge): Sebastian Baumgarten, Aljoscha Begrich, Matthias Goßler, Ludwig Haugk, Çağla İlk, Sven Johne, Christine Leyerle